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25.
November
2009
Jetzt im Jetzt.
Das Jetzt, so schwer zu fassen zwischen Zukunft und Vergangenheit, ist dünner als ein Blatt Papier. Man sagt “im Hier und Jetzt”, und dabei ist doch nur das “Hier” noch da, im besten Falle, wenn man den Satz beendet hat. Und dennoch findet Leben statt nur je in diesem Jetzt. Nicht die Vergangenheit, die mir wie Gestern scheinen will, in Wahrheit Jahr um Jahre schluckt, auch nicht die Zukunft, mit Ihrem Irrlichtspiel an Möglichkeiten. Ich leb im Jetzt. Auf dieses dünne Drahtseil setz ich meinen nächsten Schritt. Das muss ich mir aufs Neue sagen, in jedem neuen Jetzt.
25. November 2009, 07:02
So endlich klein, das Jetzt, genau genommen so unendlich klein, und endlich da; jetztendlich jener Hast zum letzten End entkommen, des es letztendlich nur das eine gibt. Die Wörter sind immer schlauer als ich; ‘jetzt’ via ‘iezuo’ ist ursprünglich die Zusammensetzung “immerzu”. Ich hoff, dass mir das Jetzt so gegenwärtig bleibt. Liebe Grüße elbabwärts!
P.S. Und sorry, ich glaube, seit meinem letzten Werkeln backstage hat bis gestern die Kommentarfunktion die Kommentare unterschlagen, aber jetztendlich ist ja wieder alles da…
— joern 27 November 2009, 08:31 #


