Leonardos Fahrrad? jörns notizen

28.
Februar
2012

Traumkinder

Lasst Euren Kindern ihre vielen Träume;
Ihr könnt nicht wissen, wie real sie sind.
Und definiert nicht aller Wege Säume,
denn sonst erlischt im Mensch das Kind.

28. Februar 2012, 07:15

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22.
September
2011

staunen

der hände innenflächen beinah striffen
und augenblicks von ahnungen entführt
so nah und fern und fassungslos berührt
bleibt der moment verweht und unbegriffen

ein blick zurück in das gedankenraunen
versunken irrt in unsichtbare fernen
gewoben ins vielleicht griff nach den sternen
benommen noch gefunden halt im staunen

22. September 2011, 21:34

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24.
Juni
2011

Hamsterradsonett

Wenn Kraft und Zeit für dieses übrig bleiben
Warum kannst Du nicht dies für jenes lassen
Warum kriegt man Dich gar nicht mehr zu fassen
Für jenes, statt für dies Dich aufzureiben

Könntest Du doch jenes und noch andres tun
Brächte dies Dir sicher nur den puren Hohn
Jenes und noch andres Dir dagegen Lohn
Starte jenes und lass dieses endlich ruhn

Ob jenes oder dieses wichtig bleiben
Ich lasse mich nicht länger von mir treiben
Mein Hamsterrad lass ich ab sofort stehen

Ich suche nicht mehr dies und das zu einen
Und werd um das und anderes nicht weinen
Wofür mein Herz brennt will ich wieder sehen

24. Juni 2011, 07:21

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14.
August
2010

Regensonne

Als hinter düstrem Morgenhimmel Sonne ich verloren wähne, erscheint als Sonnenkind sie neu, wenngleich mit einer Träne.

Regensonne

14. August 2010, 21:10

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02.
Juli
2010

Wortlos

Wortlos bloß, bar jeder Rede – im Augenblick versanden unverstanden wir, gedenken nicht und danken nicht, denken das selbe Nichts, das lähmende Ein-jeder-seins. Die Sonne kümmerts nicht; ists doch nur unsre Zeit, die da verrinnt.

2. Juli 2010, 07:19

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